Vertragspartner
Die Nutzungsbedingungen sind ein Vertrag mit Manychat, Inc., einem US-Unternehmen.
ManyChat sammelt E-Mail-Adressen dort, wo Leute gerade schreiben: im Instagram-DM, im Messenger, auf WhatsApp. Für Europa reicht ein Häkchen 'opted in' aber nicht. Es fehlt die Bestätigung, und es fehlt der Nachweis.
Die Nutzungsbedingungen sind ein Vertrag mit Manychat, Inc., einem US-Unternehmen.
Laut eigener Sicherheitsseite speichert ManyChat alle Produktivdaten in AWS-Rechenzentren in Frankfurt.
Die Subprozessorliste (gültig ab 21. September 2026) führt Amazon Web Services für Hosting und Speicherung mit Standort USA, ebenso die Fehlerdienste Rollbar und Sentry. Frankfurt heißt also nicht: nur EU.
Manychat, Inc. steht auf der offiziellen Liste. Status am 3. Oktober 2026: 'Active - Re-certification under Review', nächste Rezertifizierung fällig am 25. August 2027.
Der Auftragsverarbeitungsvertrag (gültig ab 24. April 2025) ist fester Bestandteil der Nutzungsbedingungen. Als Vertreter in der EU nennt er die Rickert Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.
Der Hilfeartikel zum E-Mail-Versand beschreibt kein Double-Opt-in. Die Einstellung 'Set Email Opt-In' im Datenerfassungs-Block markiert den Kontakt als eingewilligt; eine Bestätigungsmail schlägt ManyChat nur als Zusatz vor.
Als Systemfelder dokumentiert ManyChat 'Opted-in for Email' (ja oder nein) und 'Subscribed' (Datum der Anmeldung). Bestätigungszeitpunkt, IP-Adresse oder Formulartext sind dort nicht aufgeführt.
Fertige Integrationen nennt das Hilfe-Center für Klaviyo, ActiveCampaign, HubSpot, Kit, Mailchimp und Flodesk. beehiiv steht nicht auf der Liste und läuft über Zapier, Make oder die API.
Ohne eigene Domain verschickt ManyChat E-Mails von einer Adresse auf ManyChats Domain. Für die eigene Domain erzeugt ManyChat DNS-Einträge, die du bei deinem Domain-Anbieter einträgst.
Diese Seite ist keine Rechtsberatung und wir sind keine Kanzlei. Wir geben wieder, was der Anbieter selbst dokumentiert, mit Datum. Anbieter ändern ihre Bedingungen; maßgeblich ist immer die verlinkte Quelle in ihrer aktuellen Fassung.
Ein Ja im Feld 'Opted-in for Email' sagt nicht, wer die Adresse eingetippt hat und ob sie der Person gehört. Art. 7 Abs. 1 DSGVO verlangt aber, dass du die Einwilligung belegen kannst. Die Bestätigung gehört deshalb in das angebundene Mail-Tool, mit Zeitstempel und Herkunft im Protokoll.
Wer dir auf Instagram schreibt, will ein Gespräch, nicht deinen Newsletter. Die E-Mail-Adresse aus dem Chat braucht eine eigene, ausdrückliche Einwilligung, bevor sie in eine Werbestrecke wandert. § 174 TKG 2021 verlangt sie vorher, nicht nachträglich.
Wir sehen nach, wohin ManyChat die Adressen schickt: in ein Tool mit fertiger Integration oder über Zapier, Make oder die API. Davon hängt ab, wo die Bestätigung passiert.
Die Adresse aus dem Chat landet im Mail-Tool zuerst als unbestätigt. Erst der Klick in der Bestätigungsmail schaltet sie frei, mit Zeitstempel und der Herkunft 'ManyChat' im Protokoll.
Auftragsverarbeitung mit ManyChat und dem Mail-Tool, Eintrag im Verarbeitungsverzeichnis und ein Absatz für die Datenschutzerklärung, der Chat und Newsletter sauber trennt.
Kein Tool ist das von sich aus, es kommt auf die Einrichtung an. ManyChat liefert Grundlagen: Hosting in Frankfurt, einen Auftragsverarbeitungsvertrag in den Nutzungsbedingungen und einen Eintrag im EU-US Data Privacy Framework. Was fehlt, ist ein eingebautes Double-Opt-in für E-Mail. Das muss im angebundenen Mail-Tool passieren.
Für E-Mail beschreibt ManyChat kein eingebautes Double-Opt-in. 'Set Email Opt-In' markiert einen Kontakt als eingewilligt, eine Bestätigungsmail schlägt ManyChat nur als Zusatz vor. Für Österreich und Deutschland bauen wir die Bestätigung deshalb im Mail-Tool, an das ManyChat die Adresse übergibt.
beehiiv steht nicht auf ManyChats Liste fertiger Integrationen. Der Weg führt über Zapier, Make oder die API. Entscheidend ist, dass beehiiv die neue Adresse mit Double-Opt-in anlegt und die Bestätigungsmail selbst verschickt, sonst geht der Nachweis unterwegs verloren.
Laut eigener Sicherheitsseite in AWS-Rechenzentren in Frankfurt. Die Subprozessoren auf der Liste, darunter Amazon Web Services, haben aber den Standort USA. Eine Grundlage für die Übermittlung in die USA braucht es deshalb trotzdem; ManyChat nutzt dafür das Data Privacy Framework.
Das Setup kostet € 890 für deinen ganzen Stack. Die anderen Tools, die wir nach demselben Muster geprüft haben:
Schreib uns, welche Tools du einsetzt und woher deine Kontakte kommen. Wir sagen dir im ersten Gespräch, ob € 890 reichen oder ob mehr im Argen liegt, beides ehrlich.
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