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EU-Compliance-Setup

US-Marketing-Tools, europäisch aufgesetzt

ManyChat, beehiiv, Klaviyo, Mailchimp, Make: die Tools kommen aus den USA, die Regeln kommen aus Brüssel. Wir setzen deinen bestehenden Stack so auf, dass Double-Opt-in, Nachweispflicht und Auftragsverarbeitung stimmen - und dass die Mails ankommen statt im Spam zu landen.

Leistung

Was im Setup enthalten ist

01

Double-Opt-in, das den Nachweis trägt

Anmeldeformular, Bestätigungsmail und Protokollierung von Zeitpunkt, IP-Adresse und Formularstand. Art. 7 Abs. 1 DSGVO verlangt nicht nur, dass du eine Einwilligung eingeholt hast, sondern dass du sie belegen kannst. Genau daran scheitern die meisten selbst gebauten Anmeldestrecken.

02

Zustellbarkeit: SPF, DKIM, DMARC

Absender-Authentifizierung auf deiner eigenen Domain plus eine getrennte Tracking-Subdomain. Seit Google und Yahoo im Februar 2024 ihre Anforderungen an Massenversender verschärft haben, ist das keine Kür mehr: ohne gültige Signatur und DMARC-Eintrag wird aussortiert, bevor jemand deinen Betreff liest.

03

Auftragsverarbeitung und Datenwege

Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO mit jedem eingesetzten Anbieter, Prüfung der Übermittlung in die USA über das EU-US Data Privacy Framework und ein sauberer Eintrag im Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30. Dazu die Textbausteine für deine Datenschutzerklärung.

04

Listen-Import ohne Altlasten

Beim Umzug von einem Tool ins nächste wandern fast immer Kontakte mit, für die niemand mehr eine Einwilligung findet. Wir trennen den Bestand in drei Gruppen: was dokumentiert ist und mitkommt, was ein Re-Opt-in braucht, und was gelöscht gehört.

Ablauf

Drei Schritte, zwei bis drei Werktage

Bestandsaufnahme

Neunzig Minuten gemeinsam durch das, was läuft: welche Tools, woher die Kontakte stammen, was davon dokumentiert ist. Am Ende steht eine Liste mit dem, was fehlt - die bekommst du auch dann, wenn du danach nicht mit uns weitermachst.

Einrichtung

DNS und Authentifizierung, Anmelde- und Bestätigungsstrecke, Protokollierung, Verträge einholen, Bestand bereinigen und importieren. Jeder Schritt wird schriftlich festgehalten, damit deine Anwältin oder dein Datenschutzbeauftragter ihn nachvollziehen kann.

Übergabe

Ein Call, in dem du das System selbst bedienst, dazu eine Seite Dokumentation und ein Testversand. Danach gehört dir das Setup, samt Zugängen auf deinen Namen. Wer den Versand nicht selbst machen will, geht danach in den Newsletter-Retainer.

Warum wir

Wir bauen das, was wir selbst betreiben

Wir versenden eigene Newsletter und betreiben eigene Automationen, inklusive der Fehler, die man dabei einmal macht: falsch gesetzte DKIM-Einträge, Tracking-Domains, die die Signatur zerschießen, importierte Listen ohne Nachweis. Diese Seite ist keine Rechtsberatung und wir sind keine Kanzlei. Wir sind die, die es danach technisch richtig aufsetzen.

0,3 %Spam-Beschwerdequote, die Google seit Februar 2024 für Massenversender als Obergrenze setzt. Wer darüber liegt, wird nicht mehr zuverlässig zugestellt - unabhängig davon, wie gut der Inhalt ist.
€ 890Fixpreis für das Setup, unabhängig davon, welche Tools du einsetzt. Kein Stundensatz, kein offenes Ende.
Fragen

Was Kundinnen vorher wissen wollen

Braucht es wirklich Double-Opt-in? In den USA reicht doch ein einfaches Formular.

In den USA ja, in Österreich und Deutschland nicht. § 174 TKG 2021 untersagt Werbe-E-Mails ohne vorherige Einwilligung, und Art. 7 Abs. 1 DSGVO verlangt, dass du diese Einwilligung nachweisen kannst. Ein einfaches Opt-in erzeugt keinen belastbaren Nachweis, weil sich damit nicht belegen lässt, dass die Adresse überhaupt der Person gehört, die sie eingetragen hat. Deshalb ist Double-Opt-in hier der praktische Standard, obwohl das Wort in keinem der beiden Gesetze steht.

Meine Tools sind aus den USA. Ist das überhaupt erlaubt?

Ja, unter Bedingungen. Seit die EU-Kommission im Juli 2023 den Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework gefasst hat, ist die Übermittlung an US-Anbieter zulässig, die sich unter diesem Rahmen zertifiziert haben. Du brauchst trotzdem einen Auftragsverarbeitungsvertrag, einen Eintrag im Verarbeitungsverzeichnis und einen ehrlichen Absatz in der Datenschutzerklärung. Wir prüfen für jedes deiner Tools, ob die Zertifizierung vorliegt, und holen die Verträge ein.

Ihr seid eine Marketingagentur, keine Anwälte.

Stimmt, und wir geben uns auch nicht als solche aus. Wir übernehmen die technische Umsetzung: Formulare, Bestätigungsstrecke, Protokollierung, DNS, Verträge einholen, Bestand bereinigen. Die rechtliche Bewertung deines Einzelfalls gehört zu deiner Anwältin oder deinem Datenschutzbeauftragten. Wenn du jemanden hast, arbeiten wir zu. Wenn nicht, sagen wir dir, an welchen Stellen du wirklich jemanden brauchst und an welchen nicht.

Was kostet es, und was kommt danach?

Das Setup kostet € 890 einmalig, unabhängig davon, mit welchen Tools du arbeitest. Danach zahlst du nur noch deine eigenen Tool-Lizenzen. Wenn du den laufenden Versand abgeben willst, gibt es den Newsletter-Retainer ab € 750 im Monat, aber das ist kein Muss: das Setup funktioniert auch, wenn du danach allein weitermachst.

Sag uns, was bei dir schon läuft.

Schreib uns, welche Tools du einsetzt und woher deine Kontakte kommen. Wir sagen dir im ersten Gespräch, ob € 890 reichen oder ob bei dir mehr im Argen liegt - beides ehrlich.

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