Vertragspartner
Die Nutzungsbedingungen sind ein Vertrag zwischen Klaviyo, Inc. (USA) und dir.
Klaviyo ist für Shops gebaut und denkt in Profilen, nicht in Listen. Das hilft beim Verkaufen und macht die Einwilligung komplizierter: Ein Profil kann E-Mails bekommen, ohne je zugestimmt zu haben.
Die Nutzungsbedingungen sind ein Vertrag zwischen Klaviyo, Inc. (USA) und dir.
Laut Subprozessorliste werden alle bestehenden Konten in den USA gehostet und verarbeitet. Ein EU-Rechenzentrum in Deutschland gibt es nur für neue Konten, wählbar beim Anlegen.
Klaviyo, Inc. steht auf der offiziellen Liste. Status am 3. Oktober 2026: 'Active - Re-certification under Review', nächste Rezertifizierung fällig am 2. Februar 2027.
Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist Teil des Vertrags und gilt ab dessen Beginn, ohne eigene Unterschrift.
Listen sind standardmäßig auf Double-Opt-in gestellt und lassen sich auf Single-Opt-in umstellen.
Bei einer Anmeldung über ein Klaviyo-Formular speichert das Profil unter anderem die Formular-ID und einen Zeitstempel.
Einwilligungen gelten je Kanal: E-Mail und SMS werden getrennt geführt. Profile mit 'Never subscribed', etwa aus einem Checkout ohne Anmeldung, können trotzdem E-Mails bekommen, aber keine SMS.
Fehlt im CSV eine Einwilligungsspalte, gilt die eine Auswahl im Importdialog für alle Kontakte der Datei, zum Beispiel alle als abonniert.
Neue Konten senden über eine geteilte IP und eine geteilte Klaviyo-Domain. Eine eigene Versanddomain (Branded Sending Domain) entfernt den Zusatz 'via klaviyomail.com'.
Diese Seite ist keine Rechtsberatung und wir sind keine Kanzlei. Wir geben wieder, was der Anbieter selbst dokumentiert, mit Datum. Anbieter ändern ihre Bedingungen; maßgeblich ist immer die verlinkte Quelle in ihrer aktuellen Fassung.
Klaviyo lässt E-Mails an Profile zu, die nie eingewilligt haben, etwa Käufer aus dem Checkout. In Österreich braucht Werbung an sie eine eigene Grundlage, meist die enge Ausnahme für Bestandskunden. Ohne Filter auf den Einwilligungsstatus landen diese Profile in Flows und Kampagnen.
Ohne Einwilligungsspalte markiert der Import die ganze Datei mit derselben Auswahl. Wer dort 'abonniert' wählt, macht aus jeder Adresse eine Einwilligung, ohne dass ein Nachweis entsteht.
Double-Opt-in je Liste prüfen, Formulare mit Einwilligungstext versehen, SMS getrennt von E-Mail behandeln.
Kampagnen und Flows auf den Einwilligungsstatus filtern, Checkout-Käufer gesondert behandeln, damit 'Never subscribed' keine Werbung bekommt, die eine Einwilligung braucht.
Branded Sending Domain mit SPF, DKIM und DMARC, Auftragsverarbeitung und Übermittlung in die USA im Verarbeitungsverzeichnis, Absatz für die Datenschutzerklärung.
Kein Tool ist das von sich aus, es kommt auf die Einrichtung an. Klaviyo liefert Double-Opt-in je Liste, Einwilligung je Kanal, einen Auftragsverarbeitungsvertrag und einen Eintrag im Data Privacy Framework. Die Stolperstellen sind Profile ohne Einwilligung, die trotzdem E-Mails bekommen können, und Importe.
Laut Subprozessorliste werden bestehende Konten in den USA gehostet; das EU-Rechenzentrum in Deutschland gibt es nur für neue Konten beim Anlegen. Für ein Bestandskonto bleibt es also bei der Übermittlung in die USA, gestützt auf das Data Privacy Framework.
Technisch lässt Klaviyo das zu. In Österreich verlangt § 174 TKG 2021 für Werbe-E-Mails eine vorherige Einwilligung, mit einer engen Ausnahme für Werbung für eigene ähnliche Produkte an Kunden, die bei der Erhebung und in jeder Mail kostenlos widersprechen können. Ob das bei dir greift, klärt deine Datenschutzberatung; wir richten die Filter danach ein.
Ja. Listen sind standardmäßig auf Double-Opt-in gestellt und lassen sich auf Single-Opt-in umstellen. Für Importe gilt es nicht, dort zählt die Einwilligungsspalte im CSV.
Das Setup kostet € 890 für deinen ganzen Stack. Die anderen Tools, die wir nach demselben Muster geprüft haben:
Schreib uns, welche Tools du einsetzt und woher deine Kontakte kommen. Wir sagen dir im ersten Gespräch, ob € 890 reichen oder ob mehr im Argen liegt, beides ehrlich.
Setup anfragen