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Case Study

Finmates

Ein Buchhaltungsassistent für Selbstständige in Österreich und Deutschland - unser eigenes Produkt, von der Marke bis zur E-Rechnung.

Finmates
Was dabei rausgekommen ist

Zahlen aus der Laufzeit.

25+Fachbeiträge AT/DE
2Steuerrechte parallel
3E-Rechnungs-Standards
24/24Live-Checks nach jedem Deploy
Auf einen Blick
Branche
SaaS · Buchhaltung
Rolle
Eigenes Produkt
Zeitrahmen
Testphase seit Juli 2026
Ort
Österreich & Deutschland
Herausforderung

Ein System statt einer Kampagne.

Buchhaltung ist für Selbstständige selten ein Wissensproblem und fast immer ein Zeitproblem. Belege sammeln sich, die Zuordnung wartet auf den Abend, und irgendwann sitzt jemand vor einem Schuhkarton. Die verfügbare Software ist für Buchhalter gebaut, nicht für die Person, die eigentlich ihr Geschäft betreiben will.

Dazu kommt Regulatorik mit Datum. Die E-Rechnungspflicht in Deutschland läuft in Stufen an, Österreich und Deutschland haben unterschiedliche Grenzen, Fristen und Formulierungen. Wer beide Länder bedient, braucht keine Meinung, sondern die Paragrafen.

Finmates ist unser eigenes Produkt. Niemand hat es beauftragt, also gab es auch niemanden, der Umfang und Tempo vorgibt. Das ist Freiheit und Risiko in einem: wir sind Auftraggeber, Team und erste Testgruppe gleichzeitig.

Ansatz

Infrastruktur, die mitwächst.

Unser Ansatz: erst das Versprechen, dann die Marke, dann die Teile, die wirklich schwer sind - und die Sichtbarkeit von Tag eins mitbauen.

  1. Produkt statt Buchhaltungssoftware

    Der Ablauf ist immer derselbe: Beleg fotografieren, Vorschlag prüfen, festschreiben. Die KI erkennt Lieferant, Betrag und Kategorie, aber jeder Schritt bleibt eine Entscheidung der Nutzerin. Nichts wird still im Hintergrund gebucht.

  2. E-Rechnung, die durch die Prüfung geht

    Rechnungen entstehen als XRechnung und als ZUGFeRD-Rechnung in einem PDF/A-3. Geprüft wird nicht nach Gefühl: das XML läuft gegen den KoSIT-Referenzvalidator, das PDF gegen veraPDF. Erst wenn beide grün sind, gilt das Ergebnis als E-Rechnung.

  3. Ein Assistent, der nachfragt

    Den Assistenten raten zu lassen wäre der einfache Weg gewesen. Er fragt stattdessen die fehlenden Angaben ab, bevor er einen Entwurf baut: Leistungszeitraum, netto oder brutto, Reverse Charge bei einer Rechnung ins EU-Ausland. Das Festschreiben bleibt beim Menschen.

  4. Sichtbarkeit über Inhalte

    Parallel zum Produkt läuft ein Fachblog: über 25 Beiträge zu Rechnungslegung, E-Rechnung, Kleinunternehmerregelung und Betriebsausgaben, jede Grenze und jede Frist mit Paragraf und Jahr belegt, Österreich und Deutschland getrennt ausgewiesen. Der Blog ist Beratung, SEO-Motor und Testfeld für unsere Content-Pipeline in einem.

Ähnliches Projekt? Lass uns reden.

Ein kurzes Gespräch reicht, um zu sehen ob sich ein System wie dieses für dich lohnt.