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KI-Sichtbarkeits-Check: was 20 Checks über deine Website verraten

ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews sind für immer mehr Menschen die erste Anlaufstelle - aber ob deine Website dort überhaupt vorkommt, entscheidet sich an ganz konkreten, prüfbaren Stellen. Unser kostenloser KI-Sichtbarkeits-Check prüft 20 davon. Hier liest du, was die vier Kategorien bedeuten und warum sie über deine Sichtbarkeit entscheiden.

Cover: KI-Sichtbarkeits-Check: was 20 Checks über deine Website verraten

Immer mehr Kaufentscheidungen beginnen nicht mehr mit zehn blauen Links, sondern mit einer Antwort von ChatGPT, Perplexity oder Google. Ob deine Website in diesen Antworten vorkommt, ist keine Glückssache - es entscheidet sich an ganz konkreten, prüfbaren Stellen. Genau dafür haben wir den kostenlosen KI-Sichtbarkeits-Check gebaut: 20 Checks in vier Kategorien, ein Score von 0 bis 100. In diesem Artikel liest du, was die Kategorien bedeuten, welche Fehler wir am häufigsten sehen und wo die echten Hebel für deine KI-Sichtbarkeit liegen.

Punktekarte des KI-Sichtbarkeits-Checks: vier Kategorien, zusammen 100 Punkte. KI-Zugang 30 Punkte (robots.txt vorhanden 2, GPTBot erlaubt 7, ClaudeBot erlaubt 7, PerplexityBot erlaubt 7, Google-Extended erlaubt 7). Maschinenlesbarkeit 25 Punkte (llms.txt 10, XML-Sitemap 5, JSON-LD im Quelltext 4, Organisations-Schema 3, Inhalts-Schema 3). Zitierfähigkeit 25 Punkte (genau eine H1 5, mindestens zwei H2 5, Title bis 70 Zeichen 5, Meta-Description 50 bis 170 Zeichen 5, FAQ-Signale 5). Technik-Basis 20 Punkte (HTTPS 5, kein noindex 5, Canonical-Tag 4, Sprachattribut 3, Open-Graph-Tags 3).
KI-Zugang 30 Punkte, Maschinenlesbarkeit 25, Zitierfähigkeit 25, Technik-Basis 20, zusammen 100. Einzelgewichte: robots.txt 2, jeder der vier Crawler 7; llms.txt 10, Sitemap 5, JSON-LD 4, Organisations-Schema 3, Inhalts-Schema 3; H1, H2, Title, Meta-Description und FAQ-Signale je 5; HTTPS 5, noindex 5, Canonical 4, Sprachattribut 3, Open Graph 3. Quelle: Punkteverteilung des KI-Sichtbarkeits-Checks, Stand Juli 2026. Geprüft werden die eingegebene Seite sowie robots.txt, llms.txt und sitemap.xml des Hosts, deterministisch und ohne Sprachmodell.

Warum solltest du KI-Sichtbarkeit überhaupt messen?

Weil der Traffic aus KI-Assistenten klein, aber ungewöhnlich wertvoll ist. Die Semrush-Studie zu KI-Suchtraffic beziffert den durchschnittlichen Besucher aus einer KI-Suche als 4,4-mal so wertvoll wie einen Besucher aus der klassischen organischen Suche - gemessen an der Conversion-Rate. Der Grund: Wer nach einem KI-Gespräch auf deiner Seite landet, hat Optionen schon verglichen und kommt mit einer konkreten Absicht.

Gleichzeitig zeigt die Semrush-Analyse über Milliarden von Web-Visits, wie früh wir noch sind: KI-Traffic wuchs 2025 um 66 Prozent und damit schneller als jeder andere Kanal, macht aber erst 0,14 Prozent der Gesamtbesuche aus. Genau diese Kombination - kleines Volumen, hohes Wachstum, hohe Qualität - ist das Fenster, in dem sich Positionen günstig besetzen lassen. Wie bei der Zero-Click-Suche gilt: Wer wartet, bis der Kanal groß ist, konkurriert dann gegen alle.

Zwei Kennzahlen nebeneinander: 0,14 Prozent Anteil des KI-Traffics an allen Website-Besuchen weltweit, gemessen über 50.000 Websites, und 4,4-mal so hohe Conversion-Rate von Besuchern aus KI-Suche gegenüber der organischen Suche. Darunter der Hinweis: plus 66 Prozent beim KI-Traffic 2025, von 462 auf 767 Millionen Besuche im Monat.
Anteil des KI-Traffics an allen Website-Besuchen 0,14 %, Wachstum 2025 plus 66 % (von 462 auf 767 Millionen Besuche im Monat), Conversion-Rate der KI-Besucher 4,4-mal so hoch wie bei der organischen Suche. Quellen: Semrush, Traffic-Channel-Mix-Studie, weltweite Kanaldaten aus über 50.000 Websites und 17 Branchen, Januar bis Dezember 2025; Semrush, Studie zum KI-Suchtraffic, Grundlage über 500 Marketing- und SEO-Themen. Für den 4,4-fach-Wert nennt Semrush weder Fallzahl noch Erhebungszeitraum, er ist damit schwächer belegt als die beiden anderen Zahlen.

Kommen die KI-Crawler überhaupt auf deine Website?

Die erste und am stärksten gewichtete Kategorie im Check ist der KI-Zugang: Existiert eine robots.txt, und dürfen die vier wichtigsten AI-Crawler - GPTBot (OpenAI), ClaudeBot (Anthropic), PerplexityBot und Google-Extended - deine Inhalte lesen? Was banal klingt, ist es nicht: Laut Cloudflare haben nur rund 37 Prozent der 10.000 größten Domains überhaupt eine robots.txt, und GPTBot wird nur in 7,8 Prozent dieser Dateien explizit ausgesperrt.

Das heißt: Die meisten Websites haben nie bewusst entschieden, was KI-Systeme bei ihnen dürfen. Beides kann richtig sein - wer seine Inhalte schützen will, darf Crawler aussperren. Aber dann ist KI-Unsichtbarkeit eine Entscheidung, keine Überraschung. Der Check macht sichtbar, was aktuell gilt, damit du bewusst entscheiden kannst statt zufällig.

Können Maschinen deine Inhalte lesen?

KI-Assistenten beantworten Fragen zunehmend per Retrieval-Augmented Generation: Sie holen sich live Webseiten, lesen sie aus und zitieren daraus. Die zweite Kategorie prüft deshalb, wie leicht deine Website maschinell zu erfassen ist: Gibt es eine llms.txt als Inhaltsverzeichnis für KI-Systeme? Eine saubere XML-Sitemap? Und strukturierte Daten per Schema-Markup - einmal zur Organisation (wer seid ihr?) und einmal zum Inhaltstyp (Artikel, FAQ, Service, Produkt)?

Strukturierte Daten sind der Teil, der in unseren Checks am häufigsten komplett fehlt. Dabei ist er der günstigste: Ein Organization-Schema und ein passender Inhaltstyp sind an einem Nachmittag eingebaut und helfen jeder Maschine - der Google-Suche genauso wie dem KI-Assistenten.

Würde dich eine KI überhaupt zitieren?

Gecrawlt zu werden heißt noch lange nicht, zitiert zu werden. Cloudflare hat im Juni 2025 gemessen, wie oft KI-Anbieter crawlen, verglichen mit dem Traffic, den sie zurückschicken: Google lag bei etwa 14 Crawls pro Referral, OpenAI bei 1.700, Anthropic bei 73.000. Zitiert zu werden ist die Ausnahme - und genau deshalb prüft die dritte Kategorie, ob deine Seiten es einer KI leicht machen.

Balkengrafik auf logarithmischer Skala: Crawls je Rückverweis im Juni 2025. Google (Suche und KI) 14, OpenAI (ChatGPT) 1.700, Anthropic (Claude) 73.000. Die Achse läuft von 1 bis 100.000, jeder Schritt ist das Zehnfache.
Crawls je Rückverweis im Juni 2025: Google rund 14, OpenAI 1.700, Anthropic 73.000. Balkenskala logarithmisch von 1 bis 100.000. Quelle: Cloudflare, Content Independence Day, veröffentlicht am 1. Juli 2025, gemessen im Cloudflare-Netzwerk. Googles Crawler bedient klassische Suche und KI-Antworten zugleich, sein Wert ist deshalb nicht direkt mit den reinen KI-Crawlern vergleichbar.

Konkret: genau eine H1 pro Seite, eine klare Zwischenüberschriften-Struktur - idealerweise als Fragen, denn so fragen Menschen KI-Systeme -, ein Title unter 70 Zeichen, eine Meta-Description zwischen 50 und 170 Zeichen und FAQ-Signale. Das ist kein KI-Spezialwissen, sondern sauberes Handwerk: Eine in sich geschlossene Passage, die eine konkrete Frage mit einer belegten Zahl beantwortet, ist für Mensch und Maschine gleichermaßen zitierfähig.

Und was ist mit der Technik-Basis?

Die vierte Kategorie prüft die Grundlagen, an denen Sichtbarkeit still scheitert: HTTPS, ein Canonical-Tag, ein gesetztes Sprachattribut und Open-Graph-Tags. Und den häufigsten Selbstschuss überhaupt: ein vergessenes noindex, das nach einem Relaunch auf der Live-Seite bleibt und die Seite aus allen Suchsystemen wirft. Fünf Minuten Prüfung ersparen hier Monate an unsichtbarem Schaden.

Gegenüberstellung, was der Check prüft und was nicht. KI-Zugang: geprüft wird, ob GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot und Google-Extended in der robots.txt gesperrt sind, nicht geprüft wird, ob diese Crawler die Seite tatsächlich abrufen. Maschinenlesbarkeit: geprüft wird, ob llms.txt, Sitemap und Schema-Markup vorhanden und maschinell lesbar sind, nicht geprüft wird, ob der Inhalt dahinter Substanz hat. Zitierfähigkeit: geprüft werden H1, Zwischenüberschriften, Title-Länge, Meta-Description und FAQ-Signale, nicht geprüft wird, ob ChatGPT oder Perplexity die Seite heute nennen. Umfang: geprüft werden die eingegebene Seite plus robots.txt, llms.txt und sitemap.xml, nicht geprüft werden alle übrigen Seiten, Ladezeit und Wettbewerb.
Der Check prüft: Sperren für GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot und Google-Extended in der robots.txt; Vorhandensein und Lesbarkeit von llms.txt, Sitemap und Schema-Markup; H1, Zwischenüberschriften, Title-Länge, Meta-Description, FAQ-Signale; und zwar für die eingegebene Seite plus robots.txt, llms.txt und sitemap.xml. Er prüft nicht: ob die Crawler tatsächlich kommen, ob der Inhalt Substanz hat, ob ChatGPT oder Perplexity dich heute nennen, alle übrigen Seiten, Ladezeit und Wettbewerb. Quelle: Aufbau des KI-Sichtbarkeits-Checks, Stand Juli 2026, ohne Sprachmodell und ohne Abfrage bei KI-Assistenten. Welche Grenzen daraus folgen, ist unsere Einordnung, keine Messung.

Drei Hebel für deine KI-Sichtbarkeit

Erst messen, dann bauen. Lass den Check laufen und arbeite die Kategorien in Reihenfolge ab: Zugang vor Maschinenlesbarkeit vor Zitierfähigkeit. Eine perfekt strukturierte Seite bringt nichts, wenn der Crawler ausgesperrt ist.

Baue zitierfähige Passagen. Fragen als Überschriften, eine belegte Zahl pro Abschnitt, Quellen verlinkt. Und weil KI-Besucher laut Semrush 4,4-mal besser konvertieren: Sorge mit sauberer Conversion-Rate-Optimierung dafür, dass diese wenigen, hochwertigen Besuche auch in Anfragen münden.

Setz die Maschinen-Grundausstattung einmal sauber auf. llms.txt, Sitemap, Organization-Schema plus passender Inhaltstyp - das ist ein einmaliges Projekt von wenigen Stunden, kein Dauerlauf. Danach arbeitet es für jede einzelne Seite mit.

Der Check ist kostenlos, braucht nur deine URL und läuft in wenigen Sekunden: zum KI-Sichtbarkeits-Check. Und wenn du über deine Ergebnisse sprechen willst, schreib uns einfach. 💌