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Performance

ROASReturn on Ad Spend

Verhältnis Umsatz zu Werbeausgaben - Formel: Umsatz ÷ Werbekosten. ROAS 3 = jeder Euro Werbung bringt drei Euro Umsatz.

Definition

ROAS ist die zentrale Performance-Kennzahl im Paid-Media-Bereich. Sie misst, wie viel Umsatz eine Werbeausgabe direkt erzeugt - getrennt von langfristigen Brand-Effekten oder Cross-Channel-Beiträgen.

Was ein guter ROAS ist, hängt komplett von der Marge ab. Bei 80 % Bruttomarge reicht ein ROAS von 2 für profitable Akquise. Bei 20 % Marge muss ROAS jenseits 6 liegen, sonst zahlt man drauf. Branchen-Benchmarks ohne Margen-Kontext sind wertlos.

Die größte Falle: ROAS isoliert betrachten. Last-Click-Attribution gibt dem letzten Touchpoint 100 % der Conversion - ignoriert Awareness-Beiträge, Repeat-Visits, Cross-Device-Journeys. Moderner ROAS-Blick kombiniert Plattform-ROAS mit echter Inkrementalität (Hold-out-Tests, MMM).

Warum's zählt

ROAS ist die einzige Kennzahl, die Performance-Budgets gegenüber CFO-Logik verteidigen kann. Ohne ROAS-Dashboard kannst du Werbe-Spend nicht skalieren - jede Erhöhung wird zur Black Box.

In der Praxis

  1. 01E-Commerce mit etabliertem Produkt: gute Meta-Ads-Kampagnen liefern ROAS 2,5-4,5; alles darunter ist Optimierungsbedarf.
  2. 02B2B-LinkedIn-Ads: ROAS-Logik ungeeignet, stattdessen Cost-per-Lead (80-250 € branchenabhängig).
  3. 03Premium-Marken: ROAS allein irreführend - oft sind Brand-Suchen nach Ad-Kontakt das echte Conversion-Signal.

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